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Zürcher Unterländer - 2 Artikel von Martin Liebrich
Am Matterhorn der Anden
Die Arten kämpfen um ihr Leben


Deutschsprachige Kreuzfahrten auf Galapagos
Wir haben zu verschiedenen Zeitpunkten immer wieder deutschspachige Galapagos-Kreuzfahrten im Angebot, bitte fragen Sie uns.


Ökologischer Flughafen auf den Galápagos Inseln

Auf der Insel Baltra im Galápagos-Archipel (auch "Insel der Leguane" genannt) wird der weltweit erste ökologische Flughafen konstruiert. Das 20 Mio.-Dollar-Projekt wird von der argentinischen „Cooperacion America“ umgesetzt. Klimaanlagen und Elektrizität werden im neuen Flughafengebäude durch die natürliche Brise der Insel und Solarenergie ersetzt, die Flugbahnen werden durch hellen Asphalt die Erwärmung reduzieren, die Sonneneinstrahlung wird zur Beleuchtung des Flughafen genutzt und Solarzellen werden warmes Wasser bieten. Auch die in den letzten Jahren fast vom Aussterben bedrohten Leguane sollen in das Konzept miteinbezogen werden. Bereits Ende 2009 soll der so umgebaute Flughafen eröffnet werden.


Quelle: Ecuadorline Newsletter, Oktober 2008


Neues Einreise-Kontrollsystem für die Galapagos-Inseln


Zum Schutz der Artenvielfalt des weltweit einmaligen Galapagos-Archipels soll der Touristenandrang eingedämmt und die Migrationskontrolle optimiert werden. Deshalb führt das nationale Galápagos-Institut INGALA hier ab dem 21. November 2007 ein neues Einreise-Kontrollsystem ein. So benötigt nun jeder Besucher zur Einreise auf den Archipel eine Art Einreise-Formular, das man am Flughafenschalter von INGALA ausfüllen kann. Auf den Galapagos-Inseln angekommen, erhalten die Gäste die eigentliche Einreisekarte, welche US$10 kostet und bar bezahlt wird. Ein gültiges Rückreiseticket muss vorgewiesen werden. Bei Verlängerung des Aufenthaltes auf Galapagos ist INGALA darüber in Kenntnis zu setzen.

Quelle: Ecuadorline Newsletter, November 2007


Als erstes Land in Südamerika erhält Ecuador die „Blaue Flagge“ für seine Strände

Sieben Badeorte der Halbinsel Santa Elena, darunter auch Montañita, werden die internationale Auszeichnung „blaue Flagge“ erhalten. Diese Auszeichnung wird an Strände mit einem hohen Qualitätsstandart, in Bezug auf Sicherheit und Sauberkeit, vergeben. Um die strengen Auflagen für die Qualitätszertifikate zu erfüllen, investiert Ecuador rund US$170.000. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem regulierter und kontrollierter Busverkehr, damit die Badeorte nicht überfüllt sind, ordnungsgemäße Müllbeseitigung sowie die Förderung von Kleinbetrieben in dieser Region. Bisher gibt es in ganz Südamerika noch keine Strände die über eine „blaue Flagge“ verfügen. Auch einige Regionen in Brasilien und Chile bemühen sich derzeit um diese Auszeichnung.

Quelle: Ecuadorline Newsletter, November 2007


Lasst das Öl im Amazonas


Ecuadors Präsident Rafael Correa wirbt um die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft für einen ungewöhnlichen Vorschlag seines Energieministers Alberto Acosta. Dieser Vorschlag sieht vor, das Erdöl im Ölfeld Ishpingo Tambococha Tibutini nicht zu fördern. Stattdessen sollte der ecuadorianische Staat finanziell in halber Höhe der  entgehenden Öleinnahmen entschädigt werden. Das Geld sollen Staaten, NGOs, Unternehmen und auch Privatpersonen in einen eigenen Fonds einzahlen. Damit würden dann soziale und ökologische Projekte finanziert - und das Öl im Boden bleiben.

Das Ölfeld Ishpingo Tambococha Tibutini liegt im Yasuní-Nationalpark, einer der Zonen Ecuadors mit der höchsten Biodiversität und in der indigene Stämme in freiwilliger Isolation leben. Doch das Ölfeld birgt auch die größten noch bekannten Erdölreserven Ecuadors, wahrscheinlich circa 1 Milliarde Barrel. Viele Ölfirmen und Staaten, die um ihre Energiesicherheit bangen, hoffen daher auf eine Förderkonzession, obwohl der Yasuní-Nationalpark ein von der UNESCO anerkanntes Biosphären-Reservat ist.

Die Gefahr, den Amazonas und damit einen einzigartigen Lebensraum für Mensch und Tier zu zerstören ist durch die Gier nach Öl immens geworden. Die Menschen in Ecuador haben, allen Versprechungen zum Trotz, bereits eine vierzigjährige Erfahrung mit Verseuchung und Vertreibung als Folge der Ölförderung. Wenn es um die Ausweisung von Ölfördergebieten ging, war der Kampf gegen Korruption und Misswirtschaft bisher aussichtslos. Jetzt will Ecuador den Spieß umdrehen und aktiv den Schutzgedanken voran stellen.

Quelle: ECO-News - die grüne Presseagentur; www.eco-world.de, 05.06.2007



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