Last Minute Galapagos: Wir haben häufig aktuelle Last-Minute- oder Sonderangebote für eine Galapagos Kreuzfahrt. Bitte kontaktieren Sie uns! FESTLAND & GALÁPAGOS: Ecuador im Kampf gegen die
Schweinegrippe
Obwohl die Anzahl der Schweinegrippe-Fälle in Südamerika
steigt, gibt es bislang noch keine Einreisebeschränkungen für Touristen nach
Galápagos. Ecuadors Gesundheitsministerin, Caroline Chang, betonte, dass alle
notwendigen Maßnahmen unternommen werden um dies zu vermeiden. Momentan sind
873 Schweinegrippe- Fälle in Ecuador zu verzeichnen. Der Galápagos-Nationalpark
bestätigte 9 Grippefälle. Das Land Ecuador unternimmt zahlreiche Vorkehrungen um
die Ausbreitung der Grippe weiter einzudämmen. So ist es Apotheken untersagt,
Grippemittel an Patienten auszugeben, die nicht über ein entsprechendes ärztliches
Rezept verfügen. Damit soll verhindert werden, dass mögliche Grippepatienten
die Krankheit weiter verbreiten, bzw. sie sollen dazu angehalten werden sich
bei Auftreten eventueller Grippesymptome in ärztliche Behandlung zu begeben.
Weiterhin hat die Staatssekretärin an verschiedene Krankenhäuser Ecuadors
fortschrittliche medizinische Ausrüstung verteilt. Auf den Galápagos-Inseln
werden die Flughafenmitarbeiter dazu angehalten Einmalhandschuhe und
Einmalmundschutzmasken zu tragen. Zusätzlich werden vor der Landung eines jeden
Flugzeuges die Ankunftshallen mit einem speziellen Desinfektionsmittel ausgesprüht
und alle Reisende müssen vor Verlassen der Ankunftshallen ihre Hände
desinfizieren. Weiterhin werden an touristische Einrichtungen und Reisende
Infobroschüren mit Hinweisen zur Grippeprävention verteilt. Ecuador unternimmt
einiges im Kampf gegen die Schweinegrippe und hat diese bislang sehr gut im
Griff. So bleibt Ecuador auch in Zeiten der weltweiten Grippe ein beliebtes und
sicheres Reiseziel.
Quelle: Ecuadorline Newsletter, Septemer 2009
Ökologischer Flughafen auf den Galápagos-Inseln
Auf der Insel Baltra im Galápagos-Archipel (auch "Insel der Leguane" genannt) wird der weltweit erste ökologische Flughafen konstruiert. Das 20 Mio.-Dollar-Projekt wird von der argentinischen „Cooperacion America“ umgesetzt. Klimaanlagen und Elektrizität werden im neuen Flughafengebäude durch die natürliche Brise der Insel und Solarenergie ersetzt, die Flugbahnen werden durch hellen Asphalt die Erwärmung reduzieren, die Sonneneinstrahlung wird zur Beleuchtung des Flughafen genutzt und Solarzellen werden warmes Wasser bieten. Auch die in den letzten Jahren fast vom Aussterben bedrohten Leguane sollen in das Konzept miteinbezogen werden. Bereits Ende 2009 soll der so umgebaute Flughafen eröffnet werden.
Quelle: Ecuadorline Newsletter, Oktober 2008 Neues
Einreise-Kontrollsystem für die Galapagos-Inseln
Zum Schutz der Artenvielfalt des weltweit einmaligen Galapagos-Archipels
soll der Touristenandrang eingedämmt und die Migrationskontrolle optimiert
werden. Deshalb führt das nationale Galápagos-Institut INGALA hier ab dem 21. November
2007 ein neues Einreise-Kontrollsystem ein. So benötigt nun jeder Besucher zur
Einreise auf den Archipel eine Art Einreise-Formular, das man am
Flughafenschalter von INGALA ausfüllen kann. Auf den Galapagos-Inseln
angekommen, erhalten die Gäste die eigentliche Einreisekarte, welche US$10 kostet
und bar bezahlt wird. Ein gültiges Rückreiseticket muss vorgewiesen werden. Bei
Verlängerung des Aufenthaltes auf Galapagos ist INGALA darüber in Kenntnis zu setzen.
Quelle: Ecuadorline Newsletter, November 2007
Als erstes Land in Südamerika erhält Ecuador die
„Blaue Flagge“ für seine Strände
Sieben Badeorte der Halbinsel Santa Elena,
darunter auch Montañita, werden die internationale Auszeichnung „blaue Flagge“
erhalten. Diese Auszeichnung wird an Strände mit einem hohen Qualitätsstandart,
in Bezug auf Sicherheit und Sauberkeit, vergeben. Um die strengen Auflagen für
die Qualitätszertifikate zu erfüllen, investiert Ecuador rund US$170.000. Zu
den Maßnahmen zählen unter anderem regulierter und kontrollierter Busverkehr,
damit die Badeorte nicht überfüllt sind, ordnungsgemäße Müllbeseitigung sowie
die Förderung von Kleinbetrieben in dieser Region. Bisher gibt es in ganz
Südamerika noch keine Strände die über eine „blaue Flagge“ verfügen. Auch
einige Regionen in Brasilien und Chile bemühen sich derzeit um diese
Auszeichnung.
Quelle: Ecuadorline Newsletter, November 2007
Lasst das Öl im Amazonas
Ecuadors Präsident Rafael Correa wirbt um die Unterstützung der
internationalen Gemeinschaft für einen ungewöhnlichen Vorschlag seines
Energieministers Alberto Acosta. Dieser Vorschlag sieht vor, das Erdöl im
Ölfeld Ishpingo Tambococha Tibutini nicht zu fördern. Stattdessen sollte der
ecuadorianische Staat finanziell in halber Höhe der entgehenden Öleinnahmen entschädigt werden.
Das Geld sollen Staaten, NGOs, Unternehmen und auch Privatpersonen in einen
eigenen Fonds einzahlen. Damit würden dann soziale und ökologische Projekte
finanziert - und das Öl im Boden bleiben.
Das Ölfeld Ishpingo Tambococha Tibutini liegt im Yasuní-Nationalpark,
einer der Zonen Ecuadors mit der höchsten Biodiversität und in der indigene
Stämme in freiwilliger Isolation leben. Doch das Ölfeld birgt auch die größten
noch bekannten Erdölreserven Ecuadors, wahrscheinlich circa 1 Milliarde Barrel.
Viele Ölfirmen und Staaten, die um ihre Energiesicherheit bangen, hoffen daher
auf eine Förderkonzession, obwohl der Yasuní-Nationalpark ein von der UNESCO
anerkanntes Biosphären-Reservat ist.
Die Gefahr, den Amazonas und damit einen einzigartigen Lebensraum für
Mensch und Tier zu zerstören ist durch die Gier nach Öl immens geworden. Die
Menschen in Ecuador haben, allen Versprechungen zum Trotz, bereits eine
vierzigjährige Erfahrung mit Verseuchung und Vertreibung als Folge der
Ölförderung. Wenn es um die Ausweisung von Ölfördergebieten ging, war der Kampf
gegen Korruption und Misswirtschaft bisher aussichtslos. Jetzt will Ecuador den
Spieß umdrehen und aktiv den Schutzgedanken voran stellen.
Quelle: ECO-News
- die grüne Presseagentur; www.eco-world.de, 05.06.2007