Altar-Trekking - 4 Tage
Der Altar ist ein 5.319 m hoher Vulkan, ca. 170 km südlich von Quito.
Seine letzte Eruption fand wahrscheinlich vor dem Jahr 1460 statt. Indianischen
Legenden zufolge war er in Urzeiten höher
als der Chimborazo, bevor ein gewaltiges Erdbeben den Krater zum
Einsturz brachte und ein „13-zackiges Halbrund“ hinterließ. Der Altar gilt als
der schönste Berg Ecuadors. Seine halbkreisförmige Gestalt mit der berühmten Laguna Amarilla bietet hervorragende Voraussetzungen für Trekking.Herrliche Landschaften, tropisch-andine Flora und Fauna, gewaltige
Eisstürze und kreisende Kondore, Zelten im Krater eines "gesprengten"
Schneeriesen und Ausflüge zu seinen malerischen Seen - was kann man sich
Schöneres wünschen? In der sogenannten Collanes-Ebene finden Sie unberührte Natur und eine herrliche Aussicht auf den Altar, der noch heute mit unbestiegenen Gipfeln aufwartet.
4-Tage-Tour: Tag 1: Von Quito aus fahren Sie mit dem Jeep über die Strasse der Vulkane
Richtung Süden bis Riobamba, In der Nähe liegt
die Hacienda Releche, Ihrer
Unterkunft für diese Nacht auf 3200 m Höhe. Tag 2: Nach dem
Frühstück beginnen Sie Ihre Wanderung von ungefähr 5 Stunden entlang eines gut
gekennzeichneten Pfades, der Sie zum ruhigen Tal von Collanes am Fuß des Altars führt. Dort werden
Sie Ihr Lager auf 3900 m Höhe aufschlagen. Tag 3: An diesem Tag klettern Sie zum inneren Kraterrand des Altar (4200 m),
von wo aus Sie die Laguna Amarilla sehen können. Nach
dem Abstieg zur Lagune erwartet Sie ein leckeres Mittagspicknick. Auch den
Nachmittag werden sie an der Lagune verbringen, bevor Sie wieder zu Ihrem Lager
zurückkehren. Tag 4: Nach einer vierstündigen Wanderung erreichen Sie wieder die Hacienda Releche, wo Sie
Ihr Jeep erwartet und zurück nach Quito bringt.
Sangay-Trekking - 7 Tage
Der Sangay (5.230 m) ist
einer der aktivsten Vulkane des amerikanischen Kontinents. Er liegt in der
östlichen Andenkordillere, im Sangay Nationalpark, dessen Namensgeber er
zugleich ist. Der Vulkan ist auf allen Seiten von Bergurwald umgeben und Heimat
vieler Tiere wie beispielsweise Tapire, Wasserschweine, Pumas, Jaguare, Kondore
und Hirsche. Fast alle 20 Minuten speit der
Berg einen Regen aus heißen Steinen und mitunter sind auch Erschütterungen zu
spüren. Während einer Ruhephase gelang einer vierköpfigen amerikanischen
Expedition 1929 die Erstbesteigung. Die Besteigung ist eines der
abenteuerlichsten Unterfangen in Ecuador – zwar technisch einfach, jedoch durch
die häufigen Eruptionen mit Steinauswürfen und darauf folgenden Gerölllawinen
nicht ungefährlich. Die Route zum Basislager umfasst drei Tagesetappen von 6-8
Stunden durch teils anspruchvolles Gelände mit vielen Überschreitungen von
Bergrücken und Flussdurchquerungen. Einmal im Lager angelangt, hört man die
Explosionen am Berg und sieht bei Tag die Rauchpilze aufsteigen. Nachts lässt
sich beobachten, wie glühende Lava die Berghänge hinunterfließt. Der Gipfelerfolg
hängt nicht nur vom Wetter und den Sichtbedingungen, sondern insbesondere von
der aktuellen Aktivität des Vulkans ab.
7-Tage-Tour: Tag 1: Von Quito aus fahren Sie auf der Panamericana Richtung Süden und
passieren die malerischen Täler des Hochlandes. Im Dorf von Alao treffen Sie
Ihre Träger und schlagen in unmittelbarer Nähe Ihr erstes Camp auf. Tag 2: Begleitet von Ihren Trägern setzen Sie Ihre Wanderung durch dicht
bewachsenes und unwegsames Gelände fort bis nach Culebrillas, wo Sie in einer Höhe
von 3.600 m campen werden. Bei gutem Wetter können Sie hier bereits den Sangay
mit seinen zahlreichen Eruptionen sehen. Tag 3: Sie passieren die typischen Wälder und steilen Abhänge dieser Region bis
Sie Yanayacu erreichen. Übernachtet wird heute in der Nähe eines Flusses. Tag 4: Entlang eines Grates mit typischer Vegetation erreichen Sie La Playa am Fuß des Vulkans, wo Sie auf
einem erkalteten Lava-Ausfluß campieren werden. Alle paar Minuten ertönen die
Explosionen vom Kraterrand und Sie können bei guter Sicht nachts die glühenden
Lavaströme bestaunen. Tag 5: Bei günstigen Verhältnissen brechen Sie im Morgengrauen zum Gipfel des
Vulkans auf. Doch das Erlebnis ist auch dann unvergesslich, wenn der Gipfel
unbestiegen bleiben sollte. Anschließend Rückkehr ins Basislager. Tag 6: Sie beginnen den Rückweg. In Yanayacu werden Sie erneut Ihr Lager
aufschlagen. Tag 7: An diesem Tag legen Sie den letzten Teil der Strecke nach Alao zurück. Mit
dem Jeep geht es wieder nach Quito.
Chilcabamba–Trekking - 4 Tage Pasochoa
- Sincholagua – Cotopaxi
Dieses herrliche 4-Tage-Trekking wird Sie über den Gipfel des Pasochoa,
über die Flanken des Sincholagua und zu Füssen des Cotopaxi entlang führen.
Eine unvergessliche Tour!
4-Tage-Tour: Tag 1: Nach einem recht zeitigen Frühstück fahren Sie von Quito ca. eine Stunde
in Richtung Süden. Eine landschaftlich sehr schöne ca. 5-stündige Wanderung
über die Flanken des Vulkans Pasochoa erwartet Sie. Je nach dem wie fit Sie
sind, besteht die Option, auf dieser Wanderung bis zum 4199m hohen Gipfel des
Pasochoa zu gelangen. Ihr heutiges Tagesziel, Chilcabamba, ist eine Ökolodge
auf 3490m Höhe in unmittelbarer Nähe des Nationalparks Cotopaxi. Hier werden Sie
in urig-rustikalen Cabañas übernachten. Fünf Vulkane gleichzeitig werden über
Ihren Schlaf wachen - der Rumiñahui, der Sincholagua, der Pasochoa, El Corazon
und thronend über allen der 5.897 m hohe schneebedeckte Cotopaxi. Ein
majestätischer Anblick! Vor dem Schlaf in herrlichen Federbetten gibt es noch
ein leckeres Abendessen bei prasselndem Kaminfeuer. Tag 2: Nach einem ausgiebigen Frühstück startet heute Ihr Trekking mit Packpferden
und Zelten durch atemberaubende Landschaften der ecuadorianischen Anden. Etwa
4-5 Stunden mit Picknick und Pausen werden Sie
unterwegs sein bis zu Ihrem ersten Lagerplatz in 4.000m Höhe,, am Fuße
des Sincholagua, einem 4.899m hohen, erloschenen Vulkan. Dort angekommen bauen Sie
die Zelte auf und genießen die Outdoor-Romantik. Tag 3: Heute werden Sie einen 4.300m hohen Pass überwinden - der höchste Punkt dieses
Trekkings. Phantastische und abwechslungsreiche Aussichten erwarten Sie - nicht
nur auf den Cotopaxi, sondern z. B. auch auf den schneebedeckten 5.753m hohe
Gipfel des Antizana. Nach ca. 5-6 Stunden, erreichen Sie Ihren nächsten Lagerplatz
an der idyllischen Laguna Sinig. Im Hintergrund der Cotopaxi und der
Sincholagua - sehr schöne Fotomotive! Jetzt heißt es wieder Zelte aufbauen,
entspannen, Tee trinken, Stimmung genießen und sich auf das Abendessen
freuen... Dieser Lagerplatz befindet sich auf ca. 3.900m Höhe. Tag 4: Nun beginnt der letzte Tag Ihrer Trekkingtour und wieder erwarten Sie
ganz neue spektakuläre Aussichten. Vor allem der majestätische Cotopaxi wird
heute immer wieder Ihre Blicke in seinen Bann ziehen. Auch durchaus möglich, dass
ein Herde Wildpferde Ihren Weg kreuzt. Tagesziel ist der Tambopaxi, eine sehr
komfortable ökotouristische Schutzhütte im Nationalpark Cotopaxi. Je nachdem
wie fit Sie sind, können Sie einen etwas längeren abwechslungsreicheren Weg
(ca. 6h) oder auch einen kürzeren (ca. 4h) dorthin wählen. Im Tambopaxi
angekommen, erwarten Sie ein guter Tee oder Kaffee bei toller Aussicht, bevor
es mit dem Jeep nach Quito zurückgeht.
PREISE Bitte fragen Sie die Preise individuell an. Da es in jüngerer Vergangenheit immer wieder vorgekommen ist, dass die Preise einzelner Leistungsträger (z.B. für Packpferde etc.) unangekündigt steigen, bevorzugen wir keine Fixpreise zu veröffentlichen. Allgemein lässt sich aber sagen, dass Trekkingtouren wegen der sehr aufwändigen Infrastruktur und einem hohen Personalaufwand sehr teuer sind im Vergleich zu Tagestouren von einer Berglodge aus.
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