Tag 3 - Fr: Quito – Napo Wildlife Center
(Urwald) (F/A)
Von Quito aus geht es am Morgen mit dem Kleinflugzeug zur Hafenstadt Coca.
Dort geht die Reise in motorisierten Kanus auf dem Rio Napo (ca. 2 Std.)
weiter. Während der Fahrt können viele exotische Vögel beobachtet werden. Das
letzte Stück zur Lodge wird wandernd oder im nicht-motorisierten Kanu zurückgelegt.
Tage 4-5 – Sa/So: Napo Wildlife Center (F/M/A)
Im Napo Wildlife Center können Sie Ihre jeweiligen Tagesaktivitäten flexibel
vor Ort zusammenzustellen. Über die vielfältigen Möglichkeiten können Sie sich hier informieren. Das Programm eines typischen Tages beginnt mit dem
Sonnenaufgang oder sogar schon etwas früher, um die kühlen Morgenstunden zu
nutzen, wenn die Tiere im Regenwald am aktivsten sind. Am Nachmittag starten
die Ausflüge etwa um 15:00 Uhr und dauern oft bis in den Abend, wenn das
nächtliche Insekten- und Froschkonzert einsetzt. Wohin Sie ihren Ausflug auch
unternehmen, Gelegenheit zur Tierbeobachtung, von den winzigen
Zwergseidenäffchen bis hin zu den gefürchteten Ozeloten oder Pumas, gibt es
ohne Ende. Auf Nachtexkursionen und Kanufahrten im Schein der Taschenlampen
haben Sie außerdem die Möglichkeit, Geschöpfen zu begegnen, die man tagsüber
nur sehr selten zu Gesicht bekommt. Kaimane und riesige Insekten beherrschen
den Dschungel nach Sonnenuntergang…
Tag 6 – Mo: Napo Wildlife Center – Quito (F)
Heute geht die Reise zurück nach Quito – wiederum zunächst mit dem Kanu
nach Coca und ab dort mit dem Kleinflugzeug nach Quito. Im gemütlichen Casa Toa
haben Sie Zeit, sich erstmal ein wenig von Ihrem Abenteuer zu erholen. Eine
schöne Terrasse lädt zum Verweilen ein.
Tag 7 – Di: Markt in Otavalo – Lagune
Cuicocha – Lederstadt Cotacachi (F)
Heute können Sie sich auf einen schönen Tagesausflug freuen. Es steht zunächst
der Markt von Otavalo auf dem Programm – der berühmteste Indiomarkt ganz
Südamerikas. Hier haben Sie Gelegenheit, auf dem eher für Touristen ausgelegten
Markt farbenprächtige Webkunst und Schmuck zu erstehen. Darüber hinaus ist es
ein unvergessliches Erlebnis, über den Lebensmittel-Markt der Otavaleños zu
schlendern und sich von dem bunten Treiben faszinieren zu lassen. Anschließend fahren Sie zur wunderschönen Kraterlagune Cuicocha, die
sich auch für eine kleine Wanderung anbietet. Auf dem Rückweg gibt es auf
Wunsch noch einen Halt in Cotacachi, einem lieblichen Andenstädtchen, das vor
allem für seine Lederwaren berühmt ist. Übernachtung heute wieder im Casa Toa in Quito. Tag 8 - Mi: Quito – Chilcabamba
(verschiedene Optionen) (F/M/A)
Heute
fahren Sie morgens auf der Panamericana Richtung Süden zum Nationalpark
Cotopaxi, in dessen unmittelbarer Nähe Sie übernachten werden. Ihr Ziel
ist Chilcabamba, eine Ökolodge auf 3490m Höhe. Fünf bis acht Vulkane
gleichzeitig sehen Sie von hier aus (je nach Sichtverhältnissen) –
allen voran den beeindruckenden 5.897m hohen schnee-bedeckten Cotopaxi.
In dieser schönen Landschaftskulisse bieten sich heute verschiedene
Alternativen an:
Sie
machen eine schöne Wanderung, begleitet von einem Lama. In diesem Fall
wird die Wanderung etwas kürzer ausfallen, da die Lamas mitunter nicht
so wollen wie die Wanderer.
Sie machen eine schöne Wanderung ohne Lama - Dauer & Schwierigkeitsgrad können Sie vorher mit Ihrem Führer abstimmen.
Sie
machen einen ca. 4-stündigen Reitausflug. Besondere Reitkenntnisse sind
nicht erforderlich und Sie werden mit einer speziellen Reithose aus
Leder im Stil der Gauchos ausgestattet, die Sie über Ihrer eigenen Hose
tragen können. Auch Ponchos stehen zur Verfügung.
Sie
fahren bis zum Parkplatz des Cotopaxi auf 4500m Höhe, um dann zu Fuss
die restlichen 300 Höhenmeter zurückzulegen bis zur Schutzhütte auf
4800m Von dort aus haben Sie einen herrlichen Blick auf den
darunterlegenden Paramo und viele andere Vulkangipfel. Anschliessend
fahren Sie zur malerischen Laguna Limpiopungo. Anmerkung:
Falls Sie Variante 3 oder 4 wählen, müsste der Preis noch entweder um
den Nationalparkeintritt oder den Reitausflug ergänzt werden.
Tag 9 – Do: Chilcabamba – Markt in
Saquisili – Quilotoa (F/A)
An diesem Tag geht es zunächst nach Saquisili, wo Sie einen der schönsten
und buntesten Indio-Märkte des Hochlandes besuchen können. Nach dem Mittag fahren Sie
weiter nach Quilotoa, einem indigenen Bergdorf mit einer malerischen
Kraterlagune. Diese Fahrt (ca. 2 Stunden) durch spektakuläre Páramolandschaften
und vorbei an vielen Indiodörfern gehört sicher zu den beeindruckendsten Touren
in Ecuador. In Quilotoa angekommen, liegt die grün schimmernde Kraterlagune vor
Ihnen wie ein Juwel in der Landschaft. Der Blick vom Kraterrand ist einfach
atemberaubend. Bei guter Sicht sehen Sie
im Hintergrund die Zwillingsgipfel des Iliniza und den Cotopaxi. Sie haben dort
allerdings auch die Möglichkeit, einen kleinen Einblick in das Leben der
Hochlandindios zu bekommen. Und wenn Sie Spass an einem lustigen Ausflug haben,
steigen Sie die ca. 300 Höhenmeter zur Lagune herab und lassen sich von einem
Maultier wieder hinauf tragen. Übernachten werden Sie heute im gemütlichen Casa Mama Hilda in der Nähe von Quilotoa. Tag 10 – Fr: Quilotoa –
Baños (F)
Heute geht die Reise weiter in Richtung Baños, der Stadt des ewigen
Frühlings. Baños liegt auf 1.800m Höhe am Fuße des aktiven Vulkans Tungurahua.
Das Klima ist hier sehr mild. Der Ort ist malerisch gelegen und vor
allem für seine Thermalbäder bekannt. Sehr viele Ecuadorianer verbringen hier oft
ein paar Ferientage zum Feiern und Entspannen. Am Nachmittag können Sie in Ruhe
durch den Ort bummeln - Sie werden es genießen! Besonders zu empfehlen ist
übrigens eine Kostprobe des Zuckerrohrs! Übernachtet wird in dem hübschen
Hotel Volcano.
Tag 11 – Sa: Pastaza Schlucht –
Chimborazo – Riobamba (F/A)
Heute steht die landschaftlich spektakuläre Pastaza-Schlucht auf dem
Programm. In dieser Schlucht sehen Sie eine Vielzahl atemberaubender
Wasserfälle, allen voran die sogenannte „Teufelspfanne“ – außerordentlich beeindruckend!
Ein weiteres Highlight ist die Schluchtüberquerung des 200m tiefer gelegenen
Pastaza Flusses mit einem Hängewaggon - falls Sie darauf Lust haben. Im
Anschluss geht es weiter in Richtung Riobamba, mit einem Abstecher zum höchsten
Berg Ecuadors, dem Chimborazo. An den Hängen des Chimborazo werden Sie Gelegenheit
haben, die seltenen Vicuñas zu beobachten. Übernachten werden Sie heute unweit von
Riobamba in der sehr schönen Unterkunft Abraspungo - im Stil ähnlich einer
Hacienda. Tag 12 – So: Riobamba - Ingapirca –
Cuenca (F)
Vormittags besuchen Sie die berühmten Ruinen von Ingapirca (auf halbem
Wege zwischen Riobamba und Cuenca). Der Name bedeutet in der Quechua-Sprache
"Steinmauer der Inka". Auf einem Rundgang können Sie die wichtigsten
und am besten erhaltenen Inkaruinen in Ecuador sowie die Exponate im dazugehörigen
Museum bestaunen. Das Mittagessen bietet sich auf der nahegelegenen Hacienda
Ingapirca an. Anschließend geht es weiter in die sehr schöne koloniale Stadt
Cuenca. Übernachten werden Sie heute im Hotel Crespo, einem der
anspruchsvollsten klassischen Hotels Cuencas, schön über dem Nordufer des Rio
Tomebamba gelegen. Tag 13 – Mo: Cuenca (F)
Cuenca ist die Kulturmetropole Ecuadors und das Zentrum der Kunst und
des Handwerkes. Es lohnt sich, dort einen ganzen Tag zu verbringen. Ein
Bummel durch den kolonialen Teil der Stadt mit seinen wunderschönen Kirchen,
Kunsthand- werkständen und dem bekannten Blumenmarkt wird Sie beeindrucken. Die gemütliche
und nostalgische Atmosphäre wird durch die kopfsteingepflasterten Bürgersteige
und noblen Fassaden mit ihren Ballustraden und reich verzierten Eisenbalkonen
unterstrichen. In Cuenca werden Keramik, Lederwaren und Stickereien
hergestellt. Übernachtung wieder im Hotel Crespo. Tag 14 – Di: Cuenca -
Guayaquil (F) Heute fahren Sie in die Hafenstadt Guayaquil - über die Via Molleturo,
vorbei am landschaftlich sehr reizvollen Nationalpark Cajas und dann später an Bananenplantagen.
Die größte Stadt Ecuadors stand früher in Verruf, laut, gefährlich und dreckig
zu sein. Mittlerweile hat sich dies jedoch geändert. Die Stadt hat sich in den
letzten Jahren zu einer attraktiven Küstenmetropole gemausert. In Guayaquil
werden Sie etwa gegen Mittag ankommen, so haben noch genügend Zeit, die
sehenswerten Teile der Stadt zu besichtigen. Sie können einen sehr schönen
Spaziergang entlang des Malecon, der Uferpromenade Guayaquils machen und durch
das farbenfrohe Künstlerviertel Las Peñas auf den Santa-Ana-Hügel steigen, an
dem Guayaquil ursprünglich gegründet wurde. Von hier oben bietet sich eine
herrliche Aussicht auf die Flüsse und die Millionenstadt. Übernachten werden
Sie heute im Grand Hotel, einem traditionsreichen Haus in zentraler Lage. Tag 15 – Mi: Ende der
Reise (F) Eine wunderschöne Reise ist zu Ende. Anbieten würde sich jetzt auf jeden
Fall noch eine Galapagos - Kreuzfahrt. Informieren Sie sich hier über
die vielfältigen Möglichkeiten. Alternativ könnten Sie auch noch ein paar Tage
Erholung an der Küste Ecuadors anhängen.
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