Tag 4 - Mi: Pinsaqui – Laguna
Cuicocha – Cotacachi – Quito (F/P) Nach dem Frühstück fahren Sie zur malerischen Kraterlagune Cuicocha, um
sie zu umwandern (ca. 4 Stunden). Diese Wanderung ist nicht übermäßig anstrengend
und wunderschön. Zwischendurch gibt es ein kleines Picknick mit atemberaubender
Aussicht. (Die Quechua sprechenden Indígenas leiteten den Namen der Lagune übrigens
von den zahlreichen Wildmeerschweinchen (cuy) ab, die auf der Insel im See leben.)
Auf dem
Rückweg machen Sie Halt in Cotacachi, einem lieblichen Andenstädtchen, das v.a.
für seine Lederwaren berühmt ist. Entlang der "Lederstraße" reiht
sich ein Lederwarengeschäft an das andere. Danach fahren Sie zurück nach
Quito, wo Sie wieder in der Pension Toa übernachten werden. Tag 5 – Do: Quito – Nebelwald -
Chilcabamba (F/A)
Heute machen Sie zunächst einen Ausflug in den fast märchenhaft anmutenden
Nebelwald mit seiner ungeheuren
Pflanzenvielfalt. Sie können dort viele Vögel beobachten, allen voran
verschiedene Kolibri-Arten – und dies aus nur wenigen Zentimetern Entfernung. Anschließend
fahren Sie zum Nationalpark Cotopaxi, in dessen unmittelbarer Nähe Sie auch
übernachten werden. Ihr Ziel ist Chilcabamba, eine Ökolodge auf 3490m Höhe. Je
nach Sichtverhältnissen sehen Sie von hier aus fünf bis acht Vulkane
gleichzeitig – besonders beeindruckend
der 5.897m hohe schneebedeckte Cotopaxi. Ein majestätischer Anblick! Vor dem
Schlaf in kuscheligen Federbetten (auf dieser Höhe durchaus sehr angenehm) gibt
es noch ein leckeres Abendessen bei prasselndem Kaminfeuer.
Tag 6 – Fr: Trekking Chilcabamba -
Sincholagua (F/M/A) Nach einem ausgiebigen Frühstück startet heute Ihr Trekking mit Packpferden
und Zelten durch atemberaubende Landschaften der ecuadorianischen Anden. Bis zu
Ihrem ersten Lagerplatz in 4.000m Höhe, am Fuße des Sincholagua, einem 4.899m
hohen, erloschenen Vulkan werden Sie, Picknick und Pausen eingeschlossen, etwa
4-5 Stunden unterwegs sein. Dort angekommen, bauen Sie die Zelte auf und
genießen die Outdoor-Romantik. Tag 7 - Sa: Trekking Sincholagua –
Laguna Sinig (F/M/A)
Heute werden Sie einen 4.300m hohen Pass überwinden - der höchste Punkt
dieses Trekkings. Phantastische und abwechslungsreiche Aussichten erwarten Sie
- nicht nur auf den Cotopaxi, sondern z. B. auch auf den schneebedeckten 5.753m
hohe Gipfel des Antizana. Nach ca. 5-6 Stunden, erreichen Sie Ihren nächsten
Lagerplatz an der idyllischen Laguna Sinig. Im Hintergrund der Cotopaxi und der
Sincholagua - sehr schöne Fotomotive! Jetzt heißt es wieder Zelte aufbauen,
entspannen, Tee trinken, Stimmung genießen und sich auf das Abendessen
freuen... Dieser Lagerplatz befindet sich auf ca. 3.900m Höhe. Tag 8 – So: Trekking Laguna Sinig -
Tambopaxi (F/M/A)
Nun beginnt der letzte Tag Ihrer Trekkingtour und wieder erwarten Sie
ganz neue spektakuläre Aussichten. Vor allem der majestätische Cotopaxi wird
heute immer wieder Ihre Blicke in seinen Bann ziehen. Auch durchaus möglich,
dass ein Herde Wildpferde Ihren Weg kreuzt. Tagesziel ist der Tambopaxi, eine
sehr komfortable ökotouristische Schutzhütte im Nationalpark Cotopaxi. Je
nachdem wie fit Sie sind, können Sie einen etwas längeren abwechslungsreicheren
Weg (ca. 6h) oder auch einen kürzeren (ca. 4h) dorthin wählen. Im Tambopaxi
angekommen, erwarten Sie ein guter Tee oder Kaffee bei toller Aussicht, bevor
es mit dem Jeep nach Chilcabamba zurückgeht, wo sie heute noch einmal
übernachten werden. Tag 9 – Mo: Chilcabamba – Hacienda
La Ciénega - Quilotoa (F/A) Auf dem Weg nach Quilotoa kommen Sie an der Hacienda La Ciénega vorbei,
wo Sie einen kurzen Besichtigungsstopp einlegen werden. Die La Ciénega ist mit
400 Jahren die älteste Hacienda Ecuadors. Alexander von Humboldt pflegte hier
vor 200 Jahren zu speisen und zu nächtigen. Nach diesem überaus lohnenswerten Besuch geht
es weiter nach Quilotoa, einem indigenen Bergdorf mit einer malerischen
Kraterlagune. Die Fahrt durch spektakuläre Páramolandschaften und vorbei an
vielen Indiodörfern gehört sicher zu den beeindruckendsten Fahrten in Ecuador.
In Quilotoa bekommen Sie einen kleinen
Einblick in das Leben der Hochlandindios. Vor allem ist es aber die grün
schimmernde Kraterlagune, die Sie bezaubern wird – und der
Blick vom Kraterrand oberhalb der Lagune ist einfach atemberaubend. Bei guter
Sicht sehen Sie im Hintergrund die Zwillingsgipfel des Iliniza und den Cotopaxi.
Wenn Sie Spaß an einem lustigen Ausflug haben, steigen Sie die ca. 300
Höhenmeter zur Lagune herab und lassen sich von einem Maultier wieder hinauf
tragen. Übernachten werden Sie heute in der gemütlichen Quilotoa Crater Lake Lodge. Tag 10 – Di: Umrundung Laguna Quilotoa –
Baños (F/P) Wenn Sie Lust haben, stehen Sie heute sehr zeitig auf und gehen noch vor
dem Frühstück zum Kraterrand des Quilotoa, um hier einen phantastischen
Sonnenaufgang zu erleben. Nach dem Frühstück steht die Umwanderung der
Kraterlagune auf dem Programm. Etwa sechs Stunden wird diese in Anspruch
nehmen. Da Sie stets auf dem Kraterrand unterwegs sind, werden Sie zu beiden
Seiten des Weges unglaubliche Aussichten genießen. Zwischendurch gibt es zur
Stärkung ein Picknick. Im Anschluss an diese traumhafte Wanderung fahren Sie weiter
nach Baños, der Stadt des ewigen
Frühlings. Baños liegt auf 1.800m Höhe am Fuße des aktiven Vulkans Tungurahua.
Das Klima ist hier sehr mild. Der Ort ist malerisch gelegen und vor allem für
seine Thermalbäder bekannt. Sehr viele Ecuadorianer verbringen hier oft ein
paar Ferientage zum Feiern und Entspannen. Übernachten werden Sie in dem hübschen
Hotel Volcano. Tag 11 – Mi: Baños – Pastaza Schlucht
– Liana Lodge (Urwald) (F/A)
Heute steht zunächst die landschaftlich spektakuläre Pastaza-Schlucht
auf dem Programm. In dieser Schlucht sehen Sie eine Vielzahl atemberaubender
Wasserfälle, allen voran die sogenannte „Teufelspfanne“ – außerordentlich beeindruckend!
Ein weiteres Highlight ist die Schluchtüberquerung des 200m tiefer gelegenen
Pastaza Flusses mit einem Hängewaggon - falls Sie darauf Lust haben! Im
Anschluss geht es weiter in den Urwald. Mit dem Jeep fahren Sie bis zur
Bootsanlegstelle. Für das letzte Stückchen des Weges werden Sie mit einem Kanu
abgeholt. In der Liana Lodge erwartet man Sie schon mit einem
Willkommensgetränk und Sie beziehen danach Ihre Cabaña. Am Abend planen Ihre
Gastgeber gerne an der gemütlichen Feuerstelle gemeinsam mit Ihnen die Aktivitäten
während Ihres Aufenthaltes.
Tage 12/13 – Do/Fr: Liana Lodge (F/M/A)
Nach dem Frühstück verlassen Sie die Liana Lodge und es geht mit dem
Kanu zurück zur Bootsanlegestelle, wo Sie wieder in Ihren Jeep umsteigen. Sie
fahren durch schöne Landschaften vom
tropischen Amazonasurwald immer höher hinauf bis zu Ihrem Zwischenziel
Papallacta auf ca. 3200m Höhe. Beeindruckend, wie die Landschaft sich ändert!
Nach etwa 3 Stunden erreichen Sie Papallacta, wo Sie ein Bad in herrlichen
heißen Thermalquellen unter freiem Himmel nehmen können. Nachdem Sie sich hier
entspannt haben, fahren Sie noch ca. 2 Stunden weiter nach Quito. Bei gutem
Wetter eröffnen sich unterwegs phantastische Ausblicke auf den schneebedeckten
Gipfel des Antizana. Wieder zurück im Casa Toa erwartet Sie sicher ein guter
Nachtschlaf.
Jetzt folgt das Programm Ihrer Galapagos-Kreuzfahrt. Hierbei handelt es
sich um einen beispielhaften Routenverlauf. Über die jeweiligen Programme der verschiedenen Schiffe können Sie sich hier informieren.
Tag 15 – So: Baltra – Seymour Norte
(F/M/A)
Am Morgen fliegen Sie von Quito zur Insel Baltra, wo Sie von einem Mitglied
der Crew bereits am Flughafen erwartet werden. Nach einer kurzen Fahrt zum
Hafen der Insel beginnt Ihre Kreuzfahrt. Ihr erster Stopp ist die Insel Seymour
Norte. Eine nur schmale Meeresstrasse trennt sie von Baltra. Nord Seymour ist
einer der besten Orte um Blaufußtölpel und Prachtfregattvögel zu sehen.
Mitunter lässt sich beobachten, wie ein Fregattvogel einem Tölpel, einer Möwe oder
sogar einem anderen Fregattvogel die Nahrung abjagt. Neben Seelöwen und einer
Unzahl roter Klippenkrabben gibt es hier schwarze Meerechsen, übrigens die
einzigen ihrer Art auf Galapagos. Tag 16 – Mo: Sombrero
Chino - Bartolomé – Santiago (Sullivan Bay) (F/M/A)
Der Besuch des Sombrero Chino (Chinesenhut), ein kleines Eiland, vor der
südöstlichen Landspitze der Insel Santiago, ist mit Sicherheit einer der ganz
großen Höhepunkte eines jeden Galapagos- aufenthaltes. Heute Vormittag erkunden
Sie diese winzige Insel. Gekrönt von einem perfekt geformten Krater gleicht sie
der Silhouette eines Chinesenhutes. Zahlreiche Seelöwen bevölkern den kleinen
Strand. Gegenüber, auf dem felsigen Küstenstreifen der nahe gelegenen Insel
Santiago, sind oft Galapagos-Pinguine zu sehen. Nach dem Mittag geht es dann
weiter zur Insel Bartolomé. Dort besteigen Sie einen Aussichtsfelsen, von dem
aus Sie das atemberaubende Panorama auf die Sullivan Bucht und die berühmte
Felsnadel, den Pinnacle Rock, bewundern können. Die Strände laden zum
Schnorcheln und Erkunden der faszinierenden Unterwasserwelt ein. Einem der
pfeilschnellen Pinguine oder einer gemächlich dahin gleitenden
Meeresschildkröte zu begegnen ist dabei nichts Außergewöhnliches. Ihr nächster
Ausflug führt Sie in die wunderschöne Sullivan Bay auf der Insel Santiago. Hier
gibt es zwei sehr kleine Sandstrände, die in der Brutzeit von
Meeresschildkröten aufgesucht werden. Die Hauptattraktion ist hier jedoch ein
sehr breiter, etwa hundert Jahre junger Lava-Ausfluss. Rötliche Schlackenkegel,
sowie erkaltete Strudel, Schlingen, Schleifen und Kräusel prägen die bizarre
Oberfläche. Tag 17 – Di: Genovesa
(Prince Phillips Steps & Darwin Bay) (F/M/A)
Der heutige Tag führt Sie zur Insel Genovesa, einem selten besuchten Vogel-Paradies.
Nach der Landung auf einem Lavafeld und dem Aufstieg auf den Klippenrand
durchqueren Sie eine Nistkolonie von Maskentölpeln. Bei einer Wanderung durch
einen Balsambaumwald gelangen Sie zu einem Lavaplateau, wo - je nach Saison -
Tausende von brütenden Galápagos-Wellenläufern bestaunt werden können. Am
Nachmittag geht es auf einem kleinen
Pfad zwischen Mini-Lagunen und Küstenmangroven hindurch - vorbei an Nistplätzen
von Rot- und Blaufusstölpeln, Maskentölpeln, Bindenfregattvögeln, Rotschnabel-Tropikvögeln,
Bahama-Enten sowie Lava- und Gabelschwanzmöwen. In der kreisrunden, von hohen
Klippen umgebenen Darwin-Bucht,
lassen sich beim Schnorcheln friedfertige Hammerhai-Schulen beobachten. Tag 18 – Mi: Santiago
(Puerto Egas) – Rábida (F/M/A)
Auf dem dunklen Sand von Puerto
Egas führt ein Pfad landeinwärts zu den Überresten einer Salzmine. Sie
zeugt von den größtenteils erfolglosen Versuchen, Galapagos zu
kommerzialisieren. Zwar kann man den einstündigen Rundweg zum „Zuckerhutvulkan“
(300 m) entlang wandern, jedoch sorgt bei den meisten Besuchern in erster Linie
die Ohrenrobben-Grotte für Begeisterung. Denn in einer Reihe von Felstümpeln
ist es möglich, Ohrenrobben und auch Seelöwen hautnah zu erleben. Nachmittags
besuchen Sie die Insel Rabida. Es heißt, dass hier die verschiedenartigsten
vulkanischen Felsen und Gesteine aller Galapagosinseln zu finden sind. Rabida
besticht mit einem dunklen roten Strand, einer Salzwasserlagune, Mangroven, in
denen braune Pelikane nisten, Palo Santo Bäumen, Flamingos und Seelöwen. Die im
geographischen Zentrum des Galapagos Archipels gelegene Insel gilt zudem als
einer der besten Schnorchelplätze. Tag 19 – Do: Santa
Cruz (Charles Darwin Station) - Baltra - Quito (F/A) 
Der Besuch der Insel Santa Cruz mit der Besichtigung der Charles Darwin
Forschungsstation stellt einen weiteren Höhepunkt der Reise dar. Hier werden Sie
unter anderem auf uralte Riesenschildkröten, allen voran den berühmten
„Lonesome George“, treffen. Anschließend geht es über das Hochland von Santa
Cruz zurück nach Baltra, von wo aus Sie zurück nach Quito fliegen. Dort werden
Sie vom Flughafen abgeholt und wieder ins vertraute Casa Toa gebracht. Tag 20 – Fr: Ende der
Reise (F)
Eine wunderschöne Reise geht zu Ende. Falls Sie heute zurück nach Europa
fliegen, werden Sie selbstverständlich zum Flughafen gebracht. Wir wünschen
einen guten Flug!
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