?> Headerbild

Sehr gelungener Aufenthalt Ecuador und Galapagos

„Ja ich bin wieder zurück, aber sehr ungern. Die Galapagos Inseln waren alles, was ich mir vorgestellt hatte und noch viel mehr. Am liebsten wäre ich gleich da geblieben! Ich musste mich sehr zusammen reissen, dass ich überhaupt abgereist bin. Die Angelique ist ein sehr schönes Schiff, die Kabinen sind zwar klein, aber die Kojen sind relativ breit und bequem. Man darf einfach nicht zur Platzangst neigen, sonst bekommt man Probleme.  Die Mannschaft war sehr nett, das Essen gut zubereitet und alles sehr sauber. Natürlich kein Luxusschiff, aber es hat alles was man braucht. Ich war sehr zufrieden. Ich habe die Angelique richtig lieb gewonnen und würde jederzeit wieder mit ihr reisen.
Die Ausflüge auf die verschiedenen Inseln waren sehr gut organisiert und wir waren mehrmals die erste Gruppe Vorort. Der Führer für die ersten 4 Tage war sehr gut und konnte auf alle Fragen antworten. Der zweite war nicht ganz so kompetent, aber immer noch ok und hat sich auch sehr Mühe gegeben.
An meinem Geburtstag hatte die Mannschaft den Essraum mit Luftballonen und Papierschlangen dekoriert und der Koch hat extra eine Torte für mich gebacken. Und sie waren sehr nett und haben mir den ecuadorianischen Brauch mit dem Gesicht in die Torte drücken erspart!
In Quito hat mir die Altstadt sehr gut gefallen, mit dem neuen Teil konnte ich nicht so viel anfangen. Ich habe aber auch die ersten zwei Tage sehr unter der Höhe gelitten und hatte immer Kopfschmerzen. Das Toa ist sehr hübsch, ist mir als Alleinreisende aber ein bisschen zu abseits gelegen und auch ein bisschen zu leer gewesen.
Die Reise auf dem Festland mit Fausto als Chauffeur war ganz toll. Fausto ist nicht nur ein ausgezeichneter Fahrer sondern auch der beste Führer, den Sie sich vorstellen können. Ich glaube, es gibt nichts, dass er nicht über Ecuador weiss. Er ist sozusagen ein wandelnder Reiseführer. Am zweiten Tag ist noch Lupe, seine Frau, zu uns gestossen und wir hatten viel Spass miteinander. Nur die Vulkane haben sich immer in Wolken gehüllt und ich habe lediglich am zweitletzten Tag den Tungurahua in seiner vollen Grösse gesehen. Der Cotopaxi wollte sich nicht zeigen!
Die Hacienda Manteles können Sie gut ihren Kunden weiter empfehlen. Sie ist zwar ziemlich abgelegen, von Patate 12 km Schotterstrasse bergauf und nach Banos auch ca. 20 km. Aber landschaftlich wunderschön gelegen und die Besitzer sind sehr nett. Man wird quasi in die Familie integriert. Ich hatte das Zimmer mit der besten Aussicht auf den Tungurahua, aber leider ohne Ofen. Sie haben mir dann eine elektrische Heizung reingestellt und werden nach einer Möglichkeit suchen, um auch diesen Raum zu heizen. Aber ein heisse Bettflasche gibt es auf jeden Fall!
Der Besitzer spricht ausser Spanisch, noch Englisch und etwas Deutsch und sogar ein bisschen Schweizerdeutsch, da er in Zürich studiert hat. Im Moment stellen sie die Hacienda auf Bio Landwirtschaft um und der Verwalter erzählt gerne von seiner Arbeit. Zur Hacienda gehört auch noch ein grosses Stück Nebelwald mit vielen Vogelarten.
Das Essen ist auch sehr fein und sie haben eine Auswahl an netten suedamerikanischen Weinen. Ich fand einzig den Ausflug nach Banos und zum Wasserfall ein bisschen teuer. 100$ obwohl sie die Gelegenheit in Banos gleichzeitig für die Hacienda Einkäufe genutzt haben, und der Box-Lunch,  ein Thunfisch Sandwich, wurde auch noch extra verrechnet. Aber natürlich war ich da auch schon von Fausto verwöhnt und habe die Informationen vermisst.
Alles in allem ein sehr gelungener Aufenthalt! Es waren wunderschöne Ferien und ich war auch gedanklich so weit weg, dass es mir sogar länger als 3 Wochen vorkam. Herzlichen Dank an Sie für die Organisation, es hat wirklich alles wunderbar geklappt. Und falls Sie ein günstiges Angebot für die Galapagos Inseln haben, lassen Sie es mich wissen, ich fliege sofort wieder los ;-))))))“
Ellen Franke (Juni 2008)