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Reisebericht Pinguinkolonie Puñihuil

Der folgende Bericht ist Teil eines Reiseberichtes über unsere Reise auf der Carretera Austral mit einigen Abstechern nach Chiloé und Argentinien im März/April 2017. Suse & Reno Román

Tag 3: Pinguinkolonie Puñihuil – Halbinsel Lacuy – Puerto Varas

Heute morgen ging es zunächst zur Pinguinkolonie Puñihuil an der Westküste Chiloés. Von Oktober bis Mitte März nisten hier Magellan- und Humboldt-Pinguine. Umgebaute Fischerboote fahren regelmässig zu den vorgelagerten Felseninseln, auf denen nicht nur Pinguine, sondern auch Seeotter, Koromorane und andere Wasservögel leben. Leider haben wir inzwischen aber schon fast Ende März und die Pinguine sind fast alle weg. Wir haben nur noch zwei Magellan-Pinguine gesehen, wovon der eine sich noch dazu im Gebüsch versteckte. Kormorane und Wassergänse hatte es hingegen eine ganze Menge. Das Wetter war traumhaft, die Landschaft ebenfalls und der Ausflug insgesamt sehr schön. Die Hauptsaison für die Pinguinbeobachtung ist von Dezember bis Februar. Das muss zweifelsohne sehr beeindruckend sein.

Nach einem feinen Mittag in einem Restaurant direkt am Strand besuchten wir dann noch die Halbinsel Lacuy mit dem Fuerte Ahui – eine spanischen Fort aus dem 18.Jh. Hier spazierten wir auf dem grün überwucherten Festungswall zwischen alten Kanonen umher und genossen die Aussicht auf das gegenüberliegende Städtchen Ancud.

Und dann verliessen wir die Insel Chiloé wieder um zu unserem heutigen Tagesziel, der wunderschönen kleinen Stadt Puerto Varas am Llanquihue See zu fahren. Diese Stadt ist malerisch gelegen, besteht dank der vielen deutschen Einwanderer aus süddeutsch anmutenden sehr hübschen Häuschen und verführt an jeder Ecke mit deutschem Bier und deutschem Kuchen. Genau das richtige für Exildeutsche – und so liessen wir es uns entsprechend gut gehen.

Fotogalerie Pinguinkolonie Puñihuil – Lacuy – Puerto Varas